INFLATION: Verbraucherpreise so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr – Energiepreise stark verteuert

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Die Inflation in Deutschland bleibt auch zum Jahreswechsel hoch. In Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen stiegen die Verbraucher-Preise im Dezember zum Vorjahresmonat erneut auf 5,1 bis 5,4 Prozent, wie die Statistischen Landesämter am Donnerstag mitteilten. In Brandenburg verharrte die Quote bei 5,7 Prozent. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht am frühen Nachmittag bundesweite Daten. Im November lag die Inflation bei 5,2 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit fast 30 Jahren.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten vor Veröffentlichung der ersten Länderdaten mit einem Rückgang im Dezember auf 5,1 Prozent gerechnet. "Das wird leicht raufgehen", sagte nun aber DekaBank-Experte Kristian Tödtmann. "Es gibt zwar etwas Entspannung auf der Energieseite, aber Preisauftrieb in anderen Bereichen wie Bekleidung." Auch kontaktintensive Dienstleister wie Restaurants, Hotels, Kinos und Fitnessstudios hätten ihre Preise erhöht. Diese Entwicklung dürfte aber in Omikron-Zeiten eher nicht anhalten. Demnächst werde die Inflation wohl nachlassen, erläuterte Tödtmann. Allerdings seien die Preise für Erdgas stark gestiegen. "Das kommt im Januar ganz geballt."

Die Inflationsrate war zuletzt fünf Mal in Folge geklettert, vor allem wegen steigender Energiepreise. Für Januar erwarten die meisten Experten einen Rückgang - auch wegen eines Statistikeffekts. Denn die Preise werden dann nicht mehr mit jenen aus dem zweiten Halbjahr 2020 verglichen, als die Mehrwertsteuer wegen der Corona-Krise zeitweise von 19 auf 16 Prozent gesenkt worden war.

#inflation #verbraucherpreise #energiepreise

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