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Probleme mit Jobcenter? 5 Goldene Regeln helfen Dir weiter!
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Probleme mit dem Jobcenter?
Auch wenn das Bürgergeld neu ist, die alten Probleme mit dem Jobcenter werden bleiben. Zu recht beschweren sich viele Menschen über das Jobcenter. Ständig gehen Unterlagen verloren oder man erreicht niemanden beim Jobcenter. Nimm dir jetzt einige Minuten und erfahre, wie du mit diesen fünf Goldenen Regeln Stress mit dem Jobcenter vermeidest. Der Umgang mit dem Jobcenter fällt Dir dann sicherlich viel Leichter. Lass dich nicht unterkriegen. Hier kommen die 5 Goldenen Regeln zum Umgang mit dem Jobcenter.
1. Lege einen Jobcenter Ordner an!
Alle Bescheide, Briefe und sonstige Papiere, die Du im Zusammenhang mit dem Jobcenter erhältst aber auch die Unterlagen, die Du selbst beim Jobcenter einreichst – Ab jetzt kommt alles in den Jobcenter-Ordner.
2. Anträge bitte nur schriftlich!
Zunächst sollten alle Anträge die beim Jobcenter gestellt werden, schriftlich erfolgen. Nur wer schreibt, der bleibt. Was dabei häufig vergessen wird: Behalten Sie unbedingt eine Kopie des eingereichten Antrages und heften dies in Ihrem persönlichen Jobcenter-Ordner ab! So kann vermieden werden, dass man später nicht mehr feststellen kann, wann, was, wofür beantragt wurde.
3. Eingereichte Unterlagen nur gegen Eingangsbestätigung.
Der Nachweis des Zugangs der Unterlagen beim Jobcenter ist von großer (rechtlicher) Bedeutung. Nicht selten fordert das Jobcenter unter Fristsetzung auf, Unterlagen einzureichen. Kann man nicht nachweisen, dass man innerhalb der Frist Unterlagen eingereicht hat, kann das zu Sanktionen führen oder die Bearbeitung des Vorgangs stoppen.
Brief, Einschreiben, Fax oder Email. Siehe dir an, wie Du Dich vor Sanktionen schützt, wenn Unterlagen beim Jobcenter verloren gehen.
4. Mit einem Beistand zum Termin
Gute Erfahrungen habe ich gemacht, wenn Bürgergeld-Empfänger nicht alleine zum Termin im Jobcenter gegangen sind. Die Anwesenheit der Begleitperson kann entspannend wirken bei einer aufgeheizten Situation und Ihre Begleitperson ist zugleich auch Zeuge des Gespräches. Diese Begleitperson nennt sich im Sozialrecht Beistand. Der Mitarbeiter des Jobcenter darf deine Begleitperson als Beistand vom Gespräch nicht ausschließen. Auch nicht mit dem Argument Datenschutz oder Corona! § 13 Abs. 4 SGB X ist eindeutig: „Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen.“ Du hast daher bei Termin mit dem Jobcenter Rechtsanspruch auf einen „Beistand“, der dich begleiten kann. Der „Beistand“ muss keine besondere juristische Ausbildung haben, sondern kann Nachbar, Familienmitglied oder auch jemanden aus deinem Bekanntenkreis sein.
5. Nicht lang diskutieren. Widerspruch einlegen.
Bist du mit dem Bescheid des Jobcenters nicht einverstanden, ist der Bescheid offenkundig falsch, macht es keinen Sinn lang und breit mit dem Mitarbeiter im Jobcenter zu diskutieren. Der richtige Weg ist einen Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Das muss schriftlich passieren innerhalb von einem Monat Wochen nach Zugang des Bescheides. Du brauchst mit dem Widerspruch nicht zugleich eine Begründung zu formulieren, du kannst erst mal innerhalb eines Monats Widerspruch erheben, die Begründung kann später nachgereicht werden. Also nicht mit dem Sachverarbeiter unnötig diskutieren. Widerspruch einlegen. So reagierst du richtig auf einen fehlerhaften Bescheid.
Auch wenn das Bürgergeld neu ist, die alten Probleme mit dem Jobcenter werden bleiben. Zu recht beschweren sich viele Menschen über das Jobcenter. Ständig gehen Unterlagen verloren oder man erreicht niemanden beim Jobcenter. Nimm dir jetzt einige Minuten und erfahre, wie du mit diesen fünf Goldenen Regeln Stress mit dem Jobcenter vermeidest. Der Umgang mit dem Jobcenter fällt Dir dann sicherlich viel Leichter. Lass dich nicht unterkriegen. Hier kommen die 5 Goldenen Regeln zum Umgang mit dem Jobcenter.
1. Lege einen Jobcenter Ordner an!
Alle Bescheide, Briefe und sonstige Papiere, die Du im Zusammenhang mit dem Jobcenter erhältst aber auch die Unterlagen, die Du selbst beim Jobcenter einreichst – Ab jetzt kommt alles in den Jobcenter-Ordner.
2. Anträge bitte nur schriftlich!
Zunächst sollten alle Anträge die beim Jobcenter gestellt werden, schriftlich erfolgen. Nur wer schreibt, der bleibt. Was dabei häufig vergessen wird: Behalten Sie unbedingt eine Kopie des eingereichten Antrages und heften dies in Ihrem persönlichen Jobcenter-Ordner ab! So kann vermieden werden, dass man später nicht mehr feststellen kann, wann, was, wofür beantragt wurde.
3. Eingereichte Unterlagen nur gegen Eingangsbestätigung.
Der Nachweis des Zugangs der Unterlagen beim Jobcenter ist von großer (rechtlicher) Bedeutung. Nicht selten fordert das Jobcenter unter Fristsetzung auf, Unterlagen einzureichen. Kann man nicht nachweisen, dass man innerhalb der Frist Unterlagen eingereicht hat, kann das zu Sanktionen führen oder die Bearbeitung des Vorgangs stoppen.
Brief, Einschreiben, Fax oder Email. Siehe dir an, wie Du Dich vor Sanktionen schützt, wenn Unterlagen beim Jobcenter verloren gehen.
4. Mit einem Beistand zum Termin
Gute Erfahrungen habe ich gemacht, wenn Bürgergeld-Empfänger nicht alleine zum Termin im Jobcenter gegangen sind. Die Anwesenheit der Begleitperson kann entspannend wirken bei einer aufgeheizten Situation und Ihre Begleitperson ist zugleich auch Zeuge des Gespräches. Diese Begleitperson nennt sich im Sozialrecht Beistand. Der Mitarbeiter des Jobcenter darf deine Begleitperson als Beistand vom Gespräch nicht ausschließen. Auch nicht mit dem Argument Datenschutz oder Corona! § 13 Abs. 4 SGB X ist eindeutig: „Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen.“ Du hast daher bei Termin mit dem Jobcenter Rechtsanspruch auf einen „Beistand“, der dich begleiten kann. Der „Beistand“ muss keine besondere juristische Ausbildung haben, sondern kann Nachbar, Familienmitglied oder auch jemanden aus deinem Bekanntenkreis sein.
5. Nicht lang diskutieren. Widerspruch einlegen.
Bist du mit dem Bescheid des Jobcenters nicht einverstanden, ist der Bescheid offenkundig falsch, macht es keinen Sinn lang und breit mit dem Mitarbeiter im Jobcenter zu diskutieren. Der richtige Weg ist einen Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Das muss schriftlich passieren innerhalb von einem Monat Wochen nach Zugang des Bescheides. Du brauchst mit dem Widerspruch nicht zugleich eine Begründung zu formulieren, du kannst erst mal innerhalb eines Monats Widerspruch erheben, die Begründung kann später nachgereicht werden. Also nicht mit dem Sachverarbeiter unnötig diskutieren. Widerspruch einlegen. So reagierst du richtig auf einen fehlerhaften Bescheid.
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