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Deutschland – Ungarn | Handball-EM 2024 | sportstudio
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Deutschlands Handballer haben bei ihrer Heim-EM das Tor zum Halbfinale weit aufgestoßen. Angeführt vom überragenden Julian Köster behielt die Mannschaft von Bundestrainer Alfreð Gíslason im Hauptrunden-Showdown gegen den WM-Achten Ungarn die Nerven und darf nach einem 35:28 (18:17) mehr denn je von einem neuen Wintermärchen im eigenen Land träumen.
Es war ein munterer Start, in dem die Ungarn anfangs vorlegten. Mit geballter Rückraumpower fackelten gerade Richárd Bodó und Gábor Ancsin in den ersten Minuten zahlreiche Raketen aus der zweiten Reihe ab. Die deutschen Torhüter dagegen fanden überhaupt nicht ins Spiel, den Anschluss hielt die DHB-Auswahl ihrerseits über viel Druck aus der zweiten Welle und ein deutlich beweglicheres Angriffsspiel. Hier strahlten Köster und Heymann viel Torgefahr aus, auch die beiden Rückraumakteure ließen es zahlreich aus großer Distanz krachen. Es entwickelte sich eine körperbetonte Partie auf Augenhöhe mit ständigen Führungswechseln. Mitte der Halbzeit wechselten beide Trainer ihre Schlussleute, doch ohne Erfolg. Es blieb ein teils vogelwildes Wettschießen, die Akteure nahmen sich immer wieder unkonzentrierte Momente heraus. Zur Pause führte das deutsche Team mit 18:17.
Im zweiten Durchgang zeigte sich die deutsche Abwehr unglaublich agil und provozierte so technische Fehler, während die Ungarn zunächst noch mit dem Kopf in der Kabine zu sein schienen. Das Team von Alfreð Gíslason baute den Vorsprung immer weiter aus und glänzte dabei durch Überzeugung und Selbstvertrauen. Mit dem 35:28 setzte Johannes Golla den Schlusspunkt für die Deutschen, die nun nur noch gegen Kroatien gewinnen müssen, um in die Runde der letzten Vier einzuziehen.
Die Kader:
Deutschland: Wolff (GK), Späth (GK), Lichtlein, Golla, Heymann, Fischer, Knorr, Zerbe, Köster, Weber, Uscins, Häfner, Nothdurft, Dahmke, Hanne, Steinert, Kastening, Kohlbacher
Trainer: Alfreð Gíslason
Ungarn: Bartucz (GK), Palasics (GK), Imre, Bánhidi, Ancsin, Bodó, Sipos, Bóka, Ligetvári, Krakovszki, Mathe, Fazekas, Ilic, Rosta, Lékai, Hanusz
Trainer: Chema Rodríguez
Schiedsrichter: Lars Jorum, Harald Kleven
Kommentator: Benno Krieger
#EHFEURO2024 #handball #dhb
Es war ein munterer Start, in dem die Ungarn anfangs vorlegten. Mit geballter Rückraumpower fackelten gerade Richárd Bodó und Gábor Ancsin in den ersten Minuten zahlreiche Raketen aus der zweiten Reihe ab. Die deutschen Torhüter dagegen fanden überhaupt nicht ins Spiel, den Anschluss hielt die DHB-Auswahl ihrerseits über viel Druck aus der zweiten Welle und ein deutlich beweglicheres Angriffsspiel. Hier strahlten Köster und Heymann viel Torgefahr aus, auch die beiden Rückraumakteure ließen es zahlreich aus großer Distanz krachen. Es entwickelte sich eine körperbetonte Partie auf Augenhöhe mit ständigen Führungswechseln. Mitte der Halbzeit wechselten beide Trainer ihre Schlussleute, doch ohne Erfolg. Es blieb ein teils vogelwildes Wettschießen, die Akteure nahmen sich immer wieder unkonzentrierte Momente heraus. Zur Pause führte das deutsche Team mit 18:17.
Im zweiten Durchgang zeigte sich die deutsche Abwehr unglaublich agil und provozierte so technische Fehler, während die Ungarn zunächst noch mit dem Kopf in der Kabine zu sein schienen. Das Team von Alfreð Gíslason baute den Vorsprung immer weiter aus und glänzte dabei durch Überzeugung und Selbstvertrauen. Mit dem 35:28 setzte Johannes Golla den Schlusspunkt für die Deutschen, die nun nur noch gegen Kroatien gewinnen müssen, um in die Runde der letzten Vier einzuziehen.
Die Kader:
Deutschland: Wolff (GK), Späth (GK), Lichtlein, Golla, Heymann, Fischer, Knorr, Zerbe, Köster, Weber, Uscins, Häfner, Nothdurft, Dahmke, Hanne, Steinert, Kastening, Kohlbacher
Trainer: Alfreð Gíslason
Ungarn: Bartucz (GK), Palasics (GK), Imre, Bánhidi, Ancsin, Bodó, Sipos, Bóka, Ligetvári, Krakovszki, Mathe, Fazekas, Ilic, Rosta, Lékai, Hanusz
Trainer: Chema Rodríguez
Schiedsrichter: Lars Jorum, Harald Kleven
Kommentator: Benno Krieger
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