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AARA - Triade III: Nyx

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#aaratriade #nyx #heavymetal #hardrock
In der Schweiz klappert viel im gepressten Papier. Neben den Zürchern vom Helvetic Underground Committee gibt es seit 2018 auch AARA in Bern, die mit bisher fünf Alben, darunter das zu besprechende, schon viel Krach in Hammer, Steigbügel und Amboss geworfen haben die geneigte Masse. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um den dritten und letzten Teil der „Triad“-Trilogie, die sich mit dem Roman „Memoth the Wanderer“ des Gothic-Schriftstellers Charles Robert Maturin aus dem 19. Jahrhundert beschäftigt. Der Sänger Fluss über den lyrischen Teil des Albums „‚Nyx‘ steht für das Ende und die Dunkelheit… mit den Geschichten der Protagonisten, die zu Ende gehen. Melmoths Geliebte landet in den Kerkern der Inquisition und stirbt danach vor Trauer der Tod des Kindes, das er mit Melmoth hatte. Trotz all des Leids der Menschen kann Melmoth niemanden davon überzeugen, das Los der Unsterblichkeit für Seele zu teilen, und so läuft seine Zeit ab und Existenz auf Erden muss enden. Die drei Schweizerinnen haben ihren ganz eigenen Stil, sich dadurch auszeichnet, dass sich eine Fülle von Gitarrenspuren überlagern, eine Wand oder einen Klangfluss erzeugen, der teilweise so dicht ist, dass man völlig perplex vor Anlage sitzt und frage mich, wie sie auf die Idee gekommen sind. Egal, die Wirkung passt einfach zu diesem Longplayer von knapp über 40 Minuten. Es gibt auch viel Abwechslung in dieser Version zu finden. Feine Melodien, schöne Power-Chord-Abstiege und Tempowechsel, die die Sinne anregen, findet man hier in Hülle und Fülle. Natürlich knallen sie gerne im Schwarzwurzel-Stil, wissen aber auch im Midtempo zu gefallen und bremsen manche Songs gerne zu epischen Intermezzi. Das einzige Problem ist fürchterliche Klang der Bassdrum, an zwei Chinesen erinnert, die auf Cola Tischtennis spielen. Der Gesamtklang ist kraftvoll. Die Gitarrenwände sind unbeschreiblich kraftvoll produziert, auch die Drums kommen gut zur Geltung und das perverse Nörgeln von Fluss ist wie aus einer anderen Welt. Es gibt keinen einzigen Song, der hier heraussticht, weil jeder einzelne Song grandios ist. Nichts geht auf Nerven, die akustischen Intros, Sprenkel und Outros machen Sinn, Melodien sind goldrichtig und selbst das Cover ist klasse. Alles in allem haben wir es hier mit einem hochkarätigen Black Metal-Album zu tun, das dieses Jahr wohl kaum zu toppen sein wird. Ich hätte höher bewertet, wenn da nicht die oben erwähnte Bassdrum gewesen wäre. Aber ich denke, vier Punkte geben dem Hörer eine Vorstellung davon, dass "Triade III Nyx" einen hohen Stellenwert einnimmt. Black Metal vom Feinsten!
In der Schweiz klappert viel im gepressten Papier. Neben den Zürchern vom Helvetic Underground Committee gibt es seit 2018 auch AARA in Bern, die mit bisher fünf Alben, darunter das zu besprechende, schon viel Krach in Hammer, Steigbügel und Amboss geworfen haben die geneigte Masse. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um den dritten und letzten Teil der „Triad“-Trilogie, die sich mit dem Roman „Memoth the Wanderer“ des Gothic-Schriftstellers Charles Robert Maturin aus dem 19. Jahrhundert beschäftigt. Der Sänger Fluss über den lyrischen Teil des Albums „‚Nyx‘ steht für das Ende und die Dunkelheit… mit den Geschichten der Protagonisten, die zu Ende gehen. Melmoths Geliebte landet in den Kerkern der Inquisition und stirbt danach vor Trauer der Tod des Kindes, das er mit Melmoth hatte. Trotz all des Leids der Menschen kann Melmoth niemanden davon überzeugen, das Los der Unsterblichkeit für Seele zu teilen, und so läuft seine Zeit ab und Existenz auf Erden muss enden. Die drei Schweizerinnen haben ihren ganz eigenen Stil, sich dadurch auszeichnet, dass sich eine Fülle von Gitarrenspuren überlagern, eine Wand oder einen Klangfluss erzeugen, der teilweise so dicht ist, dass man völlig perplex vor Anlage sitzt und frage mich, wie sie auf die Idee gekommen sind. Egal, die Wirkung passt einfach zu diesem Longplayer von knapp über 40 Minuten. Es gibt auch viel Abwechslung in dieser Version zu finden. Feine Melodien, schöne Power-Chord-Abstiege und Tempowechsel, die die Sinne anregen, findet man hier in Hülle und Fülle. Natürlich knallen sie gerne im Schwarzwurzel-Stil, wissen aber auch im Midtempo zu gefallen und bremsen manche Songs gerne zu epischen Intermezzi. Das einzige Problem ist fürchterliche Klang der Bassdrum, an zwei Chinesen erinnert, die auf Cola Tischtennis spielen. Der Gesamtklang ist kraftvoll. Die Gitarrenwände sind unbeschreiblich kraftvoll produziert, auch die Drums kommen gut zur Geltung und das perverse Nörgeln von Fluss ist wie aus einer anderen Welt. Es gibt keinen einzigen Song, der hier heraussticht, weil jeder einzelne Song grandios ist. Nichts geht auf Nerven, die akustischen Intros, Sprenkel und Outros machen Sinn, Melodien sind goldrichtig und selbst das Cover ist klasse. Alles in allem haben wir es hier mit einem hochkarätigen Black Metal-Album zu tun, das dieses Jahr wohl kaum zu toppen sein wird. Ich hätte höher bewertet, wenn da nicht die oben erwähnte Bassdrum gewesen wäre. Aber ich denke, vier Punkte geben dem Hörer eine Vorstellung davon, dass "Triade III Nyx" einen hohen Stellenwert einnimmt. Black Metal vom Feinsten!