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'So läuft die Geschichte nicht': Sahin mit deutlicher Ansage an Paris Brunner | BVB
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"So läuft die Geschichte nicht": Sahin mit deutlicher Ansage an Paris Brunner | BVB
Paris Brunner hat Borussia Dortmund diesen Sommer trotz eines guten Angebots Richtung Monaco verlassen, von wo er nach Brügge verliehen wurde. BVB-Coach Nuri Sahin wünscht seinem Ex-Talent zwar alles Gute, machte ihm aber auch eine klare Ansage.
Borussia Dortmunds Trainer Nuri Sahin sprach am Donnerstag über die Perspektiven der Youngster Kjell Wätjen und Youssoufa Moukoko - und über den bereits gewechselten Paris Brunner.
Vor der Antwort musste Nuri Sahin sich erst sammeln. "Da muss ich jetzt ein bisschen aufpassen", sagte der Dortmunder Coach auf seiner Pressekonferenz am Donnerstag, angesprochen auf den Wechsel von Youngster Paris Brunner zur AS Monaco. Der Stürmer hatte seit Monaten ein unterschriftreifes Vertragsangebot des BVB vorliegen und sollte in Dortmund über die Youth League und die U 23 an die Profis herangeführt werden. "Wir können niemandem etwas schenken, dafür ist dieser Verein viel zu groß", erklärte Sahin also: "Ich habe Paris ganz klar von Trainerseite aus eine Perspektive aufgezeigt. Ich weiß, dass der Verein ihm ein sehr gutes Angebot gemacht und eine Perspektive aufgezeigt hat."
Er wünsche Brunner "von ganzem Herzen alles Gute und dass er eine erfolgreiche Karriere hinlegt", betonte der Coach, Fakt sei aber, dass er sich bei ihm "mit Guirassy, Beier, Haller, Moukoko und unseren Flügelspielern hätte messen müssen". Brunner hätte ein "für Borussia Dortmund wichtiger Spieler werden können", glaubt Sahin. Aber: "Er hat sich aber dafür entschieden, dass er den Schritt ins Ausland gehen will." Aus Sahins Sicht war der längere Weg zu den Profis beim BVB alternativlos: "Was erwartet man bei der sportlichen Perspektive von mir? Dass ich sage: 'Hier, damit du verlängerst, spielst du in der ersten Elf'? So läuft die Geschichte nicht."
Bei Wätjen sieht Sahin gegenüber Brunner eine wichtige Qualität mehr
Anders sei es bei Kjell Wätjen. Der zentrale Mittelfeldspieler ist ebenfalls 2006er-Jahrgang, hat aber in einer Hinsicht eine wichtige Qualität mehr als Brunner. "Ich arbeite sehr gerne mit Kjell, weil ich weiß, dass er die Geduld mitbringt", so Sahin. Und die wird der 18-Jährige brauchen. Sahin findet Parallelen zu seiner eigenen Karriere: "Ich sehe bei Kjell dasselbe Problem, was ich in meinem zweiten Profijahr hatte. Im ersten Jahr kennt dich keiner, du bist der Shootingstar, alle schwärmen und lieben dich. Und im zweiten Jahr musst du dann leisten." Der Trainer ist sich sicher: "Kjell ist ein Top-Junge und er wird sich entwickeln. Er hat Qualitäten zwischen den Strafräumen, er dribbelt, er kann Meter machen ohne Ende."
Derzeit und nach einer aufgrund von Blessuren etwas schwierigen Vorbereitung aber muss sich das Talent hinten anstellen. "Wir versuchen natürlich einen Platz im Kader für solche Jungs zu schaffen. Kjell ist aktuell die Nummer fünf auf seiner Position auf der Doppel-Sechs und muss sich entwickeln. Wir wollen ihn dahin bekommen, dass er in den nächsten Jahren sehr wichtig für Borussia Dortmund wird. Er muss durch diese Phasen gehen." Sahin Fazit: "Wir müssen da geduldig sein. Ich möchte ihn entwickeln."
Sahin über Moukoko: "Damit ist die Sache geklärt"
Bei Angreifer Youssoufa Moukoko selbst scheint die Geduld dagegen am Ende. Der 19-Jährige steht vor einem Wechsel und stand im DFB-Pokal gegen Phönix Lübeck aus sportlichen Gründen nicht im Kader. "Ich habe Mouki ganz klar gesagt, wie die Perspektive ist. Wir haben ein sehr gutes und offenes Verhältnis", erklärt Sahin: "Ich habe ihm gesagt, dass es nicht einfach wird, Minuten zu bekommen." Der Stürmer aber "möchte spielen und damit ist die Sache auch geklärt". Die Zeichen stehen also klar auf Abschied.
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Paris Brunner hat Borussia Dortmund diesen Sommer trotz eines guten Angebots Richtung Monaco verlassen, von wo er nach Brügge verliehen wurde. BVB-Coach Nuri Sahin wünscht seinem Ex-Talent zwar alles Gute, machte ihm aber auch eine klare Ansage.
Borussia Dortmunds Trainer Nuri Sahin sprach am Donnerstag über die Perspektiven der Youngster Kjell Wätjen und Youssoufa Moukoko - und über den bereits gewechselten Paris Brunner.
Vor der Antwort musste Nuri Sahin sich erst sammeln. "Da muss ich jetzt ein bisschen aufpassen", sagte der Dortmunder Coach auf seiner Pressekonferenz am Donnerstag, angesprochen auf den Wechsel von Youngster Paris Brunner zur AS Monaco. Der Stürmer hatte seit Monaten ein unterschriftreifes Vertragsangebot des BVB vorliegen und sollte in Dortmund über die Youth League und die U 23 an die Profis herangeführt werden. "Wir können niemandem etwas schenken, dafür ist dieser Verein viel zu groß", erklärte Sahin also: "Ich habe Paris ganz klar von Trainerseite aus eine Perspektive aufgezeigt. Ich weiß, dass der Verein ihm ein sehr gutes Angebot gemacht und eine Perspektive aufgezeigt hat."
Er wünsche Brunner "von ganzem Herzen alles Gute und dass er eine erfolgreiche Karriere hinlegt", betonte der Coach, Fakt sei aber, dass er sich bei ihm "mit Guirassy, Beier, Haller, Moukoko und unseren Flügelspielern hätte messen müssen". Brunner hätte ein "für Borussia Dortmund wichtiger Spieler werden können", glaubt Sahin. Aber: "Er hat sich aber dafür entschieden, dass er den Schritt ins Ausland gehen will." Aus Sahins Sicht war der längere Weg zu den Profis beim BVB alternativlos: "Was erwartet man bei der sportlichen Perspektive von mir? Dass ich sage: 'Hier, damit du verlängerst, spielst du in der ersten Elf'? So läuft die Geschichte nicht."
Bei Wätjen sieht Sahin gegenüber Brunner eine wichtige Qualität mehr
Anders sei es bei Kjell Wätjen. Der zentrale Mittelfeldspieler ist ebenfalls 2006er-Jahrgang, hat aber in einer Hinsicht eine wichtige Qualität mehr als Brunner. "Ich arbeite sehr gerne mit Kjell, weil ich weiß, dass er die Geduld mitbringt", so Sahin. Und die wird der 18-Jährige brauchen. Sahin findet Parallelen zu seiner eigenen Karriere: "Ich sehe bei Kjell dasselbe Problem, was ich in meinem zweiten Profijahr hatte. Im ersten Jahr kennt dich keiner, du bist der Shootingstar, alle schwärmen und lieben dich. Und im zweiten Jahr musst du dann leisten." Der Trainer ist sich sicher: "Kjell ist ein Top-Junge und er wird sich entwickeln. Er hat Qualitäten zwischen den Strafräumen, er dribbelt, er kann Meter machen ohne Ende."
Derzeit und nach einer aufgrund von Blessuren etwas schwierigen Vorbereitung aber muss sich das Talent hinten anstellen. "Wir versuchen natürlich einen Platz im Kader für solche Jungs zu schaffen. Kjell ist aktuell die Nummer fünf auf seiner Position auf der Doppel-Sechs und muss sich entwickeln. Wir wollen ihn dahin bekommen, dass er in den nächsten Jahren sehr wichtig für Borussia Dortmund wird. Er muss durch diese Phasen gehen." Sahin Fazit: "Wir müssen da geduldig sein. Ich möchte ihn entwickeln."
Sahin über Moukoko: "Damit ist die Sache geklärt"
Bei Angreifer Youssoufa Moukoko selbst scheint die Geduld dagegen am Ende. Der 19-Jährige steht vor einem Wechsel und stand im DFB-Pokal gegen Phönix Lübeck aus sportlichen Gründen nicht im Kader. "Ich habe Mouki ganz klar gesagt, wie die Perspektive ist. Wir haben ein sehr gutes und offenes Verhältnis", erklärt Sahin: "Ich habe ihm gesagt, dass es nicht einfach wird, Minuten zu bekommen." Der Stürmer aber "möchte spielen und damit ist die Sache auch geklärt". Die Zeichen stehen also klar auf Abschied.
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