Nordseeheilbad Büsum

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Büsum (plattdeutsch Büsen) ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Hafenort liegt direkt an der Nordsee, ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad und nach Übernachtungszahlen nach Sankt Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

Ursprünglich eine Insel mit mehreren Dörfern, ist Büsum seit 1585 mit dem Festland verbunden. Vor allem der Fremdenverkehr prägt die Gemeinde, der Ausflugs- und Fischereihafen prägt das Ortsbild; die dort angelandeten Büsumer Krabben sind auch überregional bekannt.

Westlich der Alleestraße befindet sich das denkmalgeschützte Rathaus von Büsum, das in den Jahren 1914 und 1915 nach Plänen von Carl Mannhardt im neobarocken Stil entstand. Hinter dem Rathaus befindet sich die evangelisch-lutherische St.-Clemens-Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit einer reichhaltigen Ausstattung. Das höchste und daher weithin sichtbare und auch markante, aber bis heute umstrittene Gebäude ist das Hochhaus Büsum, das alle anderen Bauwerke im Ort, wie auch den Leuchtturm Büsum, um ein Mehrfaches überragt. Das eigentliche Ortsbild prägen Apartmenthäuser aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, meist mit ein oder zwei Stockwerken.

Die Gemeinde betreibt mehrere Museen und organisiert zahlreiche Ausstellungen. Neben dem künstlich aufgespülten Strand hat Büsum ein neu gebautes Meerwasserwellenbad Piratenmeer, den Museumshafen Büsum und das Museum am Meer, das sich vor allem dem Meer und seiner Nutzung durch den Menschen widmet. Im Jahr 2006 wurde am Hafen die Sturmflutenwelt „Blanker Hans“ erbaut. Diese kostete 7,5 Mio. Euro und erzählte unter anderem die Geschichte der Sturmflut 1962. Sie ist allerdings seit November 2015 aus finanziellen Gründen geschlossen. Seit Juni 2017 wird in diesem Gebäude ein Science Center betrieben.

Seit einigen Jahren ist ein Teil des Hafenbeckens 1 als Museumshafen Büsum ausgewiesen. Wichtigstes Ausstellungsstück ist das Motorrettungsboot Rickmer Bock, das von 1961 bis 1981 für die DGzRS in Büsum stationiert war. Seit Anfang 2008 findet sich dort auch der ehemalige Fischkutter Fahrewohl. Das 1912 in Wewelsfleth für den Büsumer Schiffer G.G. Johannsen gebaute Schiff ist der älteste noch fahrfähige Büsumer Krabbenkutter. Der Kutter befand sich von 1912 bis 1921 in Büsum, wo er 1915 den ersten Motor bekam. Dann kam er nach Kaiser-Wilhelm-Koog, wo er noch im selben Jahr bei schwerem Sturm auf den Deich lief, beim selben Sturm wurde fast die gesamte Flotte des Eigners zerstört. 1923 kam das Schiff nach Cuxhaven, 1929 wieder nach Dithmarschen mit dem Heimathafen Friedrichskoog, wo es bis 1976 Dienst als Fischkutter leistete. Danach gehörte es mehreren Eigentümern, darunter dem Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte, bevor es der Museumshafenverein Büsum Ende 2007 erwarb.

In Büsum befinden sich zwei Leuchtfeuer. Der rot-weiße Leuchtturm wurde als Orientierungsfeuer in den Jahren 1912/1913 gebaut, ist 22 Meter hoch und hat eine Nenntragweite von 17/12 Seemeilen. Das Molenfeuer besteht aus zwei je zehn Meter hohen Türmen in Grün und Rot. Sie haben eine Nenntragweite von vier Seemeilen. Seit 2007 gibt es eine Nachbildung des ersten Leuchtfeuers aus dem 19. Jahrhundert am Museumshafen. (Wikipedia)
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Комментарии
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Beeindruckende Stadt und tolle Luftaufnahmen 👍

heidanykoontour
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Ich hoffe eine entsprechende Genehmigung dort zu fliegen lag vor.

peterkleen